Trampe
Trampe als Ortsteil von Brüssow hat eine 850m lange Ortsdurchfahrt. Es ist Bestandteil der
Kreisstraße K 7315. Diese Ortsdurchfahrt ist eine Pflasterstraße aus unregelmäßig
geschlagenem und auch ungeschlagenem Feldsteinpflaster. Die Breite der Straße
beträgt 3,75- 4,0 m.
Nach derzeitigen Erkenntnissen ist die Pflasterstraße von der Ortseinfahrt aus Richtung
Wallmow auf eine Länge von ca. 420m 1918 gebaut worden. Zu diesem Zeitpunkt sollen
die anliegenden Grundstücke bebaut worden sein.
Das betrifft den Abschnitt von der Ortseinfahrt bis etwa der jetzigen Bushaltestelle.
Die weiteren 430 m bis zum Ortsausgang in Richtung Brüssow sollen 1871 gebaut worden
sein. Aufgrund des derzeitigen Zustandes ist eine Straßenlänge von 700 m, ausgehend von
der Ortseinfahrt aus Richtung Wallmow, sanierbar.
Die Mehrheit der Anwohner will diesen Bereich erhalten und dadurch auch das Ortsbild
durch eine Asphaltstraße nicht zerstören lassen.
Für die Straßenunterhaltung der Ortsdurchfahrt ist der Landkreis verantwortlich.
Aufgrund der erkennbaren Schäden ist davon auszugehen, dass seit über 20 Jahren
keine fachgerechte Straßenunterhaltung durchgeführt wurde.
Deshalb wird es endlich Zeit, dass das in Angriff genommen wird,damit die vorhandenen
Schäden sich nicht ausbreiten und ein Grund dafür gesucht wird, eine Asphaltstraße zu bauen oder die historische Pflasterstraße zu überasphaltieren.
Friedenfelde Gemeinde Gerswalde
Die Ortsdurchfahrt ist eine Kreisstraße K 7349 mit unregelmäßig geschlagenem
Feldsteinpfflaster und 420 m lang. Die durchschnittliche Fahrbahnbreite beträgt
etwa 3,5- 4,0 m.
Diese Straße soll etwa in den 1930- ziger Jahren gebaut worden sein.
Der Landkreis Uckermark als Baulastträger hatte 2014 die Vorstellung eine 5,50 m breite
Asphaltstraße zu bauen. Damit wäre das Dorfbild vollkommen zerstört. Zudem gehört der
Ort zum UNESCO- Biosphhärenreservat Schorfheide- Chorin.
Aus diesem Grunde haben viele Anwohner sich gegen einen Neubau als Asphaltstraße
gewährt.
Es wurde beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches
Landesmuseum der Antrag auf Unterschutzstellung der Dorfstraße mit Erfolg gestellt.
Das bedeutet, dass die Pflasterstraße nicht beseitigt und erheblich geändert werden darf.
Nach einer aktuelllen Presseinformation durch die UDG Aktuell am 01. November 2017 soll
durch den Landkreis die Straße komplett saniert werden. Das bedeutet die Pflasterstraße soll
mit zwei Betonstreifen ausgebaut werden, auf denen Autos und Fahrradfahrer sicher fahren können. Vorraussichtlich sollen diese Arbeiten 2018 durchgeführt werden.
Ist das wirklich notwendig?
Nach einer Untersuchung betragen die schadhaften Bereiche einen Umfang von etwa 60 m².
Das entspricht etwa 4% der gesamten Fläche der Ortsdurchfahrt.
Eine fachgerechte Sanierung würde etwa 6.000,- € betragen.
Zusätzlich sind Kosten für eine fachgerechte Wasserabführung und die entsprechende
Herstellung des vorhandenen Gehweges erforderlich.
Nach dem derzeitigen Stand wurde keine fachgerechte Unterhaltung der Pflasterstraße
vorgenommen. Aber verantwortlich ist der Baulastträger, der bisher offensichtlich nicht
seinen Aufgaben nachgekommen ist.
Warum wird z.B. eine Variante, bei der die Pflasterstraße erhalten wird und der derzeitige
unbefestigte Seitenstreifen auf 1,5 m Breite ausgebaut wird, nicht in Betracht gezogen?